Über Burnberry

Bernd Hernik Behrendt, der „Macher“ von Burnberry & Co

Er gehört zum Jahrgang 1943 und wurde in Berlin zu einer wahrlich katastrophalen Zeit geboren. Nach seinem Studium und Abschluss an der TU Berlin als Dipl.-Ing. 1965 war er beruflich bis 2008 in leitender Stellung im technischen Management tätig, arbeitete aber freiberuflich nach Erreichen seiner Altersruhezeit in der Medienlandschaft weiter und drang erst dann in die Literatur zum Schreiben eigener Bücher ein. 2009 schrieb er zusammen mit Freunden ein informatives Sportbuch über „Systeme der Sportturniere„, welches dem Leser ein großes Sammelsurium von Turniersystemen in Excel-Anwendungen per Link liefert. Später übersetzte er in der Zeit zwischen 2013 und 2016 unter der Grundidee des Kanadiers Bernie Henriks den gesellschaftskritischen Realthriller „Gott lacht nicht„.

2017 schließlich wandte er sich den lustigen, satirisch überspitzten Humoresken zu, das Buch „Burnberry …“ sollte ein Gegenpol der heutigen Medienlandschaft darstellen. Dazu meinte er, dass man zwar die Großstädte Deutschlands mit Kriminalromanen zupflastern könne und auch dem Fernsehen nicht Besseres als „Tatort“ und „blutgetünchte Leichen in Discounterware“ bei den Filmen einfällt. Unterhaltsame Komödien, verpackt in satirische Unterhaltung und humorvolle Realstories, sind halt doch ein wenig zu schwer für Autoren und Regisseure der heutigen Zeit umzusetzen. Drei Tote in zehn Minuten sind einfacher zu produzieren als zeitgleich drei komödiante Szenen mit Resultat eines lachenden Publikums. Das trifft natürlich bedauerlicherweise auch auf sehr viele Bücher zu, denn Deutschland ist leider zunehmend ein Literaturland für Krimis geworden, von denen leider die meisten kein besonders anspruchvolles Niveau erreichen, meint er. Auch oft dann nicht, wenn sie als „Bestseller“ von erfolgreichen Verlagen in der Öffentlichkeit deklariert oder unter dem beliebten „Tatort-Modus“ vermarktet wurden!

Bettina Kerstan, Hamburg